Nachgerechnet · Absender: Versicherer, vor dem Abschluss
Basisinformationsblatt
Was steht drin, und was kostet der Vertrag?
Das Blatt muss vor dem Abschluss bei Ihnen sein, auf höchstens drei Seiten und immer in derselben Reihenfolge. Die Kostensätze daraus können Sie unten eintragen und mit einem Depot vergleichen.
EU-Verordnungen nachgesehen am 23. September 2026 · Steuergesetze am 22. September 2026
Das Blatt, nachgezeichnet
Basisinformationsblatt
Dieses Informationsblatt stellt Ihnen wesentliche Informationen über dieses Anlageprodukt zur Verfügung. Es handelt sich nicht um Werbematerial. Diese Informationen sind gesetzlich vorgeschrieben, um Ihnen dabei zu helfen, die Art, das Risiko, die Kosten sowie die möglichen Gewinne und Verluste dieses Produkts zu verstehen, und Ihnen dabei zu helfen, es mit anderen Produkten zu vergleichen.
Name des ProduktsHerstellerzuständige BehördeDatum 1
gegebenenfalls: „Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.“
- Um welche Art von Produkt handelt es sich? 2
- Welche Risiken bestehen und was könnte ich im Gegenzug dafür bekommen? 3
- Was geschieht, wenn der [Name des PRIIP-Herstellers] nicht in der Lage ist, die Auszahlung vorzunehmen? 4
- Welche Kosten entstehen? 5 Kosten im ZeitverlaufZusammensetzung der Kosten
- Wie lange sollte ich die Anlage halten, und kann ich vorzeitig Geld entnehmen? 6
- Wie kann ich mich beschweren? 7
- Sonstige zweckdienliche Angaben
Abschnitt für Abschnitt
Die Nummern stehen oben im Muster. Was in jeden Abschnitt gehört, schreibt Art. 8 der Verordnung vor.
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Der Kopf
Wie das Produkt heißt, wer es herstellt, welche Behörde zuständig ist und welches Datum das Blatt trägt.
Art. 8 Abs 3 lit a VO (EU) 1286/2014
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Die Art des Produkts
Was es ist, welche Ziele es hat und wovon die Rendite abhängt. Außerdem steht dort, für wen es gedacht ist, welche Versicherungsleistungen es gibt und wie lange es läuft.
Art. 8 Abs 3 lit c
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Risiken und Rendite
Ein Gesamtrisikoindikator, der höchstmögliche Verlust und Performance-Szenarien samt ihren Annahmen. Dazu kommt der Hinweis, dass das Steuerrecht Ihres Landes die Auszahlung beeinflussen kann.
Art. 8 Abs 3 lit d
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Wenn der Hersteller ausfällt
Ob und welches Entschädigungs- oder Sicherungssystem einen Verlust deckt, und was es nicht deckt.
Art. 8 Abs 3 lit e
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Die Kosten
Zwei Tabellen: „Kosten im Zeitverlauf“ als Betrag und in Prozent, und die „Zusammensetzung der Kosten“, getrennt nach einmaligen, wiederkehrenden und zusätzlichen. Aus der zweiten kommen die Sätze für den Rechner unten.
Art. 8 Abs 3 lit f · Art. 5 Delegierte VO (EU) 2017/653
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Haltedauer
Ob es eine Bedenkzeit oder Widerrufsfrist gibt, wie lange man halten sollte und was ein früherer Ausstieg kostet.
Art. 8 Abs 3 lit g
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Beschwerde
Wie und bei wem man sich über das Produkt, die Beratung oder den Verkauf beschweren kann.
Art. 8 Abs 3 lit h
Was feststeht
- Wer berät oder verkauft, muss Ihnen das Blatt rechtzeitig geben, bevor Sie an Vertrag oder Angebot gebunden sind (Art. 13 Abs 1 VO (EU) 1286/2014).
- Auf jede laufende Prämie kommen 4 % Versicherungssteuer (§ 5 VersStG 1953).
- Der Ertrag aus dem Vertrag ist nur steuerpflichtig, wenn keine laufende Prämie vereinbart ist und die Höchstlaufzeit unter 15 Jahren liegt, ab 50 unter 10 Jahren (§ 27 Abs 5 Z 3 EStG 1988).
- Im Depot kostet der Ertrag 27,5 % Kapitalertragsteuer (§ 27a EStG 1988). Bei einem thesaurierenden Fonds werden die ausschüttungsgleichen Erträge jedes Jahr so versteuert, als wären sie ausgeschüttet worden (§ 186 InvFG 2011).
Was das Blatt nicht sagt
- Die Risikoprämie für den Ablebensschutz: Die Blätter nennen sie „gemäß versicherungstechnischem Risiko“, ohne Zahl.
- Rückkaufswerte in den ersten Jahren. Wie ein Vertrag Einstiegskosten verrechnet, steht in Ihrer Polizze, nicht im Blatt.
- Die Versicherungssteuer nennen die Blätter mit 4 % der Prämie. Weist Ihr Vertrag die Steuer auf den Betrag ohne Steuer aus, sind es rund 3,85 % der gezahlten Prämie.
- Ob ein Depot für Sie günstiger wäre: Das Blatt vergleicht nicht.
Wo Sie das Original finden
- Ihr Blatt bekommen Sie vor dem Abschluss von der Person, die berät oder verkauft.
- Für einen Fonds im Depot gibt es ein eigenes Basisinformationsblatt mit seinen laufenden Kosten.
- Was Ihre Bank für Kauf, Depotführung und Verkauf verrechnet, steht in ihrer Preisliste.
Ihre eigene Zeile
Derselbe Sparplan, im Vertrag und im Depot gerechnet: mit den Sätzen aus Ihrem Blatt, der Preisliste Ihrer Bank, Steigerung, zusätzlichen Einzahlungen und den Jahren, in denen Sie entnehmen. Rechnend, nicht beratend; nichts wird gesendet, nichts gespeichert.
Vertrag
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- eingezahlt
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- Kosten
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- Steuer
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Depot
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- eingezahlt
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- Kosten
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- Steuer
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Vertrag, im Monat
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- in heutigem Geld
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- Summe der Entnahmen
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- Steuer
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Depot, im Monat
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- in heutigem Geld
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- Summe der Entnahmen
- –
- Steuer
- –
Jahr für Jahr
| Jahr | Alter | eingezahlt | Vertrag | Depot | Unterschied |
|---|
Beide Spalten zeigen, was bei Auflösung in diesem Jahr herauskäme, nach Steuer. Beim Vertrag ohne die Abzüge eines Rückkaufs in den ersten Jahren: die stehen in keinem Blatt.
Was dieser Rechner nicht rechnet
- Die Risikoprämie für den Ablebensschutz. Die Blätter nennen sie „gemäß versicherungstechnischem Risiko", ohne Zahl.
- Rückkaufswerte vor dem Ende. Wie ein Vertrag Einstiegskosten in den ersten Jahren verrechnet, steht in Ihrer Polizze, nicht im Blatt.
- Kosten, die der Vertrag für Teilauszahlungen oder eine laufende Auszahlung verlangt.
- Kursschwankungen. Die Rendite ist jedes Jahr dieselbe.
- Die Versicherungssteuer rechnet er mit 4 % der Prämie, so wie die Basisinformationsblätter sie nennen. Weist Ihr Vertrag die Steuer auf den Betrag ohne Steuer aus, sind es rund 3,85 % der gezahlten Prämie.
- Ihre eigene Steuerlage, etwa eine Regelbesteuerung oder Verluste aus anderen Anlagen.
- Ob Versicherungsnehmer und versicherte Person dieselbe Person sind. Der Rechner nimmt es an; das Gesetz fragt nach dem Alter von beiden.
Ihr Blatt sieht anders aus?
Oder ist ein Abschnitt unklar? Schreiben Sie mir Absender und Titel; Foto, Namen oder Polizzennummer brauche ich dafür nicht.
SchreibenZusammengestellt von Weibin Zhong. Was für Ihren Vertrag gilt, steht in Ihrer Polizze; im Streitfall hilft die Arbeiterkammer.